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Donnerstag, 27. März 2025

Studieren in einem Zukunftsmarkt

Im Gesundheitsbereich Fitness, Sport und Prävention werden Fachkräfte gesucht


(djd). Während der Corona-Pandemie ist das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in Deutschland nochmals stark gestiegen. Neben der klassischen Gesundheitsversorgung sind auch Dienstleistungen des sogenannten zweiten Gesundheitsmarktes immer mehr gefragt. Hier leisten beispielsweise Fitnessstudios einen wichtigen Beitrag, damit Millionen Menschen auf Dauer von den vielfältigen Gesundheitseffekten eines individuell dosierten Fitnesstrainings profitieren können.

Fachkräfte in der Fitnessbranche gesucht

Über elf Millionen Menschen trainierten Anfang 2020, also vor Beginn der Pandemie, in den deutschen Fitnessstudios. Gleichzeitig haben digitale Dienste und Apps für das individuelle Training sowie sogenannte Wearables immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die dafür nötigen Ausgaben werden mittlerweile als Investitionen in die Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit angesehen und bereits von vielen deutschen Krankenkassen erstattet. Als Beleg dienen beispielsweise Daten von mobilen Schrittzählern, digitalen Blutdruckmessgeräten und Smartwatches mit integriertem Pulsmesser. Um dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein und der digitalen Evolution in der Sport- und Gesundheitsbranche gerecht werden zu können, werden Fachkräfte benötigt, die sowohl über die sport- und gesundheitswissenschaftlichen Grundlagen als auch über die entsprechenden mathematischen und technischen Fähigkeiten verfügen.

Duales Studium von überall aus möglich

Für alle, die ein Studium in der Zukunftsbranche mit einer beruflichen Tätigkeit kombinieren möchten, eignen sich beispielsweise die dualen Bachelorstudiengänge an der staatlich anerkannten privaten Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Sie verbinden die Praxis in einem Ausbildungsbetrieb mit einem Fernstudium. Dieses besteht aus Selbstlernphasen und kompakten Lehrveranstaltungen, die sowohl an einem der elf Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz als auch in digitaler Form absolviert werden können. Mehr Informationen über das duale Studium gibt es unter www.dhfpg.de. Die Hochschule ging als Testsieger aus einer Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) hervor und belegte dabei Platz eins unter den privaten Hochschulen mit Schwerpunkt Gesundheit. Bereits über 8.400 Studierende und mehr als 4.300 Unternehmen setzen auf die praxisnahen Studiengänge in der Zukunftsbranche Prävention, Gesundheit, Fitness, Sport und Informatik. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen während der Pandemie wird die Hochschule nach eigenen Angaben die Entwicklung und das Angebot der digitalen Formate weiter forcieren, ergänzen und optimieren.

 

Um dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein
und der digitalen Evolution in der Sport- und Gesundheitsbranche
gerecht werden zu können, werden Fachkräfte benötigt.
Foto: djd/DhfPG

 

Dienstag, 18. Februar 2025

Gesundheit und Sicherheit zum Beruf machen

Berufsgenossenschaften bieten vielfältige Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten


(djd). Ihre Aufgabe ist es, vorbeugend die Arbeit anderer Menschen sicherer zu machen. Oder falls es doch zu einer Berufserkrankung oder einem Arbeitsunfall kommen sollte, geeignete Hilfen zur Verfügung zu stellen. Mitarbeiter der Berufsgenossenschaften arbeiten oft im Hintergrund, leisten aber vielfältige Aufgaben für Beschäftigte in den unterschiedlichsten Branchen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts und Teil der Sozialversicherung in Deutschland bieten die dortigen Arbeitsplätze alle Vorteile des öffentlichen Dienstes: von einer fundierten Ausbildung über zahlreiche Weiterbildungs- und Karrierechancen bis hin zu einer sicheren, krisenfesten Beschäftigung.

Sicherheit am Arbeitsplatz

Allein die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) beispielsweise ist für rund vier Millionen Menschen in gut 220.000 Unternehmen verantwortlich. Sie unterstützt Mitgliedsbetriebe dabei, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Außerdem kümmert sie sich um Verletzte und Erkrankte sowie um deren Wiedereingliederung nach einem Arbeitsunfall oder einer berufsbedingten Erkrankung. Neben der Hauptverwaltung in Köln ist die BG ETEM an 13 weiteren Standorten präsent, darunter Berlin, Braunschweig, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg und Dresden. Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, wird laufend Verstärkung gesucht - ob mit technischem Hintergrund, für den IT-Bereich oder als Sozialversicherungsangestellte.

Duales Studium oder Berufsausbildung

Fachkräfte aus verschiedensten Bereichen finden bei der Berufsgenossenschaft ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld vor. Organisationsschick ist dabei genauso gefragt wie kommunikative Stärken und Teamgeist. Unter karriere.bgetem.de etwa gibt es einen aktuellen Überblick zu den offenen Stellenangeboten. Aber auch Berufsneulinge werden jedes Jahr gesucht, schon jetzt hat die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2022 begonnen. Besonders beliebt sind die dualen Studiengänge, die eine Berufsausbildung mit einem Studienabschluss kombinieren. Studieren und gleichzeitig ein festes Gehalt beziehen, so lautet hier das Motto. Einsatzgebiete nach dem dualen Studium können in den Bereichen Rehabilitation und Entschädigung, Regress, Mitglieder und Beitrag oder in der IT-Abteilung liegen. Attraktive Perspektiven bietet auch die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten.

 

Teamwork ist Trumpf bei den Berufsgenossenschaften.
Foto: djd/www.BGETEM.de/Getty Images/TommL

 

Montag, 20. Januar 2025

Zweigleisig in die Karriere starten

Duales Studium der Wirtschaftsinformatik macht fit für zukunftssichere IT-Berufe


(djd). Nach dem Schulabschluss einen Beruf erlernen oder erst einmal ein Studium absolvieren? Aus dem „Entweder-oder“ wird immer häufiger ein „Sowohl-als-auch“. Die Zahl der Dualen Studiengänge in Deutschland hat sich seit 2004 auf aktuell über 1.600 Angebote mehr als verdreifacht, berichtet das Bundesinstitut für Berufsbildung in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2020. Viele Studierende schätzen den Vorteil, neben dem theoretischen Rüstzeug an der Hochschule gleichzeitig praktisches Wissen in Form einer Berufsausbildung zu sammeln. Außerdem beziehen sie schon während des Studiums ein festes Gehalt – und am Ende verfügen sie über gleich zwei Abschlüsse.

Praxis und Theorie auf einen Nenner gebracht

Insbesondere im IT-Bereich ist diese Verknüpfung weit verbreitet. Schließlich ändert sich hier das Fachwissen permanent, gleichzeitig sind aber auch praktische Erfahrungen unverzichtbar. Beim Dualen Studium Wirtschaftsinformatik etwa absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer parallel zur Fachinformatiker-Ausbildung für Anwendungsentwicklung den Studiengang zum Bachelor of Science. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) zum Beispiel bietet den Bildungsgang in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen, dem Berufskolleg ATIW und der Siemens Professional Education in Paderborn an. Die Studierenden sammeln auf diese Weise umfassende Kompetenzen in den Bereichen IT-Management, Systeme und Sicherheit, Software Engineering, Datenbanksysteme, aber auch in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre sowie den Bereichen Personal- und Unternehmensführung.

Festes Gehalt schon während des Studiums

Studium und Ausbildung nehmen zusammen dreieinhalb Jahre in Anspruch. Zusätzlich zur Ausbildungsvergütung werden die Kosten für Lehrgänge und die Unterbringung während der Studieneinheiten übernommen. Als Einstiegsvoraussetzung sollte mindestens die Fachhochschulreife vorliegen, unter karriere.bgetem.de gibt es alle Details zu dem Dualen Studiengang und eine Möglichkeit zur Onlinebewerbung. Die Berufsgenossenschaft unterstützt Unternehmen im Arbeitsschutz, betreut Versicherte nach Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten und sichert deren Lebensunterhalt finanziell ab. Damit verbunden sind vielfältige Aufgabenfelder und Berufsbilder nicht nur im IT-Bereich, an den bundesweit 14 Standorten wird laufend Verstärkung gesucht.

 

IT-Berufe erfordern sowohl Praxiserfahrung als
auch gründliches Fachwissen. Ein Duales
Studium schafft die Voraussetzungen dafür.
Foto: djd/www.BGETEM.de/iStock.com/gorodenkoff

 

Montag, 16. Dezember 2024

Sportstudium der unbegrenzten Möglichkeiten

Nach der Schule im Sportbusiness Karriere machen


(djd). „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“ Wer heute im Sportbusiness Karriere machen möchte, muss schon mehr Wissen mitbringen, als es Andy Möller 1992 bei seinem Wechsel zu Juventus Turin zumindest in diesem Punkt an den Tag gelegt haben soll. Der beste Weg ist ein Bachelorstudium. An der IST-Hochschule ist das flexibel und ortsunabhängig möglich. Ohne Umzug. Ohne klassische Präsenzphasen. Ohne NC.

Der Bachelorstudiengang „Sportbusiness Management“ der IST-Hochschule gibt Abiturienten die Chance, direkt nach der Schule einen entscheidenden Schritt in Richtung Sportbusiness-Karriere zu gehen. „Das Sportbusiness ist eine der schönsten Branchen überhaupt. Aber man muss auch das nötige Fachwissen mitbringen und sich möglichst früh und möglichst gut vernetzen“, weiß Benjamin Willems, Sportbusiness-Experte der IST-Hochschule. „Beides bekommen unsere Studenten im Studium. Das Know-how vermitteln unsere Professoren und Dozenten, die alle aus der Praxis kommen. Das Netzwerk entsteht durch unsere vielen Kooperationen mit Partnern aus der Branche. Wir nehmen unsere Studenten mit in die Vereine und Ligen, ermöglichen ihnen immer wieder Blicke hinter die Kulissen und matchen sie mit wichtigen Entscheidern aus der Welt des Sports.“

Auf den Spuren von Bobic und Eberl

Auch Max Eberl und Fredi Bobic, die Top-Manager der Fußballbundesliga, haben am IST studiert. Bobic: "Qualität und Erfahrung sind spürbar. So ist der Lerneffekt garantiert.“ Und auch Eberl erinnert sich gerne zurück an seine Studienzeit: „Meine IST-Weiterbildung hat einen großen Stellenwert. Sie hat mir viel Freude gemacht und wichtige Grundkenntnisse für die Praxis vermittelt.“

Dank der flexiblen Lern- und der geringen Präsenzphasen kann der Student diesen weltweit akkreditierten Bachelor zeit- und ortsunabhängig absolvieren. Das gilt für das Vollzeit- ebenso wie für das Teilzeitstudium und die duale Variante. Multimediale Vermittlungsformen wie Online-Vorlesungen, Online-Tutorien und Webinare sind Standard. In sechs bis acht Semestern erwerben die Studenten betriebswirtschaftliches und managementbezogenes Wissen, das sie auf zukünftige Managementtätigkeiten im Sportbusiness vorbereitet. Zu den branchennahen Inhalten gehören unter anderem die Module „Sportvermarktung“ und „Vereins- und Verbandsmanagement“. Ergänzt wird der Lehrplan durch Wahlmodule wie „Fußballmanagement“, „eSport“, und „Sporteventmanagement“. Als Absolvent bieten sich den jungen Sportmanagern dann beinahe unbegrenzte Möglichkeiten für ihren Einstieg ins Sportbusiness. Die Studiengänge starten ohne Numerus clausus im Oktober. Weitere Informationen gibt es unter www.ist-hochschule.de.

 

Wer ein Studium im Sportbusiness Management
abschließt, hat später gut lachen.
Foto: djd/IST-Hochschule für Management

 

Mittwoch, 13. November 2024

Jetzt die Karriere starten mit einer dualen Ausbildung

Noch viele Ausbildungsplätze frei: Sichere Jobs mit Entwicklungsmöglichkeiten

(djd). Im August und September hat das neue Ausbildungsjahr begonnen: Hunderttausende junge Menschen starten in den Beruf und legen mit der dualen Ausbildung ein wichtiges Fundament für ihren weiteren beruflichen Lebensweg. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist der Garant für hervorragend ausgebildeten Fachkräftenachwuchs und Grundlage für eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Das deutsche Erfolgsmodell genießt weltweit ein hohes Ansehen: In den Betrieben gewinnen die Auszubildenden Berufspraxis, die sie mit theoretischen Kenntnissen in den Berufsschulen unterfüttern. Mit dieser Kombination aus Theorie und Praxis haben die Azubis nach erfolgreicher Abschlussprüfung beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt; mehr als zwei Drittel wurden in den letzten Jahren direkt von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen.

Diese Vorteile bietet die duale Berufsausbildung

Auszubildende lernen ihren Beruf von der Pike auf und eignen sich im dualen System alle wichtigen Fähigkeiten an. Aufgrund der hohen Fachkenntnis sind duale Absolventinnen und Absolventen enorm gefragt. Der stete Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Handwerk, in der Industrie, im Handel und Dienstleistungssektor sorgt für berufliche Sicherheit und gute Zukunftsaussichten: So ermöglicht etwa ein früher Berufseinstieg die Chance, schon als junger Mensch Verantwortung in einer Führungsposition zu übernehmen. Zahlreiche berufliche Fortbildungsangebote eröffnen neue Perspektiven. Alternativ lassen sich Studium und Ausbildung in einem ausbildungsintegrierenden Studium direkt kombinieren.

Einstieg auch nach Beginn des Ausbildungsjahres noch möglich
 
Eine gute Berufsausbildung ist nach wie vor ein wichtiger Baustein für den Start in ein erfolgreiches Berufsleben. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten zögerten jedoch einige junge Menschen beim Einstieg in die duale Ausbildung. Dabei gibt es derzeit noch viele freie Ausbildungsplätze. Die Unternehmen haben längst erkannt: Wer nicht auch in schwierigen Zeiten ausbildet, dem werden für den anschließenden wirtschaftlichen Aufschwung die Fachkräfte fehlen. Sogar nach offiziellem Start des Ausbildungsjahres ist der Einstieg in eine duale Ausbildung möglich. Um mehr junge Menschen dafür zu begeistern, fand dieses Jahr der „Sommer der Berufsausbildung“ mit Aktionen rund um die Ausbildung statt. Dahinter steht die Allianz für Aus- und Weiterbildung – ein Bündnis aus Vertretern des Bundes, der Länder und der Sozialpartner. Informationen zur dualen Berufsausbildung sowie Erfolgsgeschichten der dualen Ausbildung gibt es auf www.die-duale.de.

 

Auszubildende lernen ihren Beruf von der Pike
auf und eignen sich im dualen System alle
wichtigen Fähigkeiten an.
Foto: djd/www.BMBF.de/Gorodenkoff - stock.adobe.com

 

Freitag, 18. Oktober 2024

Mut wird belohnt

Private Hochschulen bieten Gründerinnen und Gründern ein gutes Umfeld


(djd). Gründerinnen und Gründer sind für eine Wirtschaft von existenzieller Bedeutung. Sie glauben an eine Idee und sind bereit, für die Umsetzung Sicherheiten aufzugeben und alles für den Erfolg zu tun. Schätzungsweise acht von zehn Start-ups in Deutschland dürften ihren Ursprung an Hochschulen haben. Ein Experte erklärt, warum Netzwerke für Gründerinnen und Gründer so wichtig sind und warum gerade private Hochschulen als idealer Nährboden für Gründungen gelten. Mehr Infos gibt es unter www.private-hochschulen.net.

Keine Angst vor dem Scheitern haben und Netzwerke nutzen

Maximilian Faust leitet das Competence Center Entrepreneurship (CCE) an der privaten Hochschule Fresenius. Faust ist ein "Eigengewächs" der Hochschule und hat selbst Erfahrungen als Gründer gemacht: Während seines Masterstudiums in Sustainable Marketing and Leadership rief er das Foodtruck-Unternehmen "Food Vegan" ins Leben und danach mit einem Freund das Bier-Startup "Jünglingbier". Gründer sollten keine Angst vor dem Scheitern haben, lautet einer der wichtigsten Ratschläge von Maximilian Faust: "Aller Anfang ist schwer, bei vielen erfolgreichen Gründern gab es zunächst einen 'Fehlversuch'". Start-ups seien eine ideale Möglichkeit, sich mit Mut und Kreativität etwas Eigenes aufzubauen und nachhaltig etwas zu bewegen. Neue Gründungen würden Impulse für Innovationen und Wirtschaftswachstum in einer Region oder sogar im ganzen Land setzen. "Damit ein Start-up erfolgreich ist, sollten Gründerinnen und Gründer Netzwerke nutzen, die wir als Hochschule ihnen beispielsweise anbieten können. Ohne Networking und das Feedback von anderen haben es Start-ups viel schwerer", betont Faust.

Private Hochschulen als idealer "Nährboden" für Gründungen

Private Hochschulen verfügten selbst über unternehmerische Strukturen, hier können Gründerinnen und Gründer ihre Ideen schnell und unkompliziert umsetzen, betont Maximilian Faust. An der Hochschule Fresenius etwa kämen zudem etwa 50 Prozent der Studierenden aus einem unternehmerischen Haushalt, bei ihnen sei von vornherein ein unternehmerisches Interesse vorhanden. Eine erfolgreiche Gründung aus dem Umfeld der Hochschule, so Faust, stelle eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar: "Die jungen Unternehmen können bei der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf das reichhaltige Reservoir der Hochschule zurückgreifen." Und welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Gründungen und Start-ups? "Wir registrieren vermehrte Anfragen, eine Krise ist immer auch eine Chance, um mit innovativen Ideen an den Start zu gehen", macht Faust Gründerinnen und Gründern auch in der aktuellen Situation Mut.

 

Maximilian Faust hat selbst Erfahrungen als Gründer gemacht und leitet heute das Competence Center Entrepreneurship (CCE) an der privaten Hochschule Fresenius.
Foto: djd/Verband der privaten Hochschulen

 

Freitag, 13. September 2024

Einkaufsbummel im Wohnzimmer

Direktvertrieb bietet attraktive Einstiegs- und Karrierechancen


(djd). Neue Produkte ungestört im heimischen Wohnzimmer in Augenschein nehmen. Alle Funktionen selbst ausprobieren, individuelle Fragen klären und neue Inspirationen finden: Mit diesen Vorteilen wird das Einkaufen zu Hause bei Verbrauchern immer beliebter. Egal ob Einzelberatung oder Verkaufsparty, der Direktvertrieb boomt seit vielen Jahren. Seit 2012 ist die Branche um insgesamt 60 Prozent gewachsen. Auch für 2020 sind die Unternehmen zuversichtlich und erwarten eine stabile Umsatzentwicklung, wie eine aktuelle Studie der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) zeigt. Damit verbinden sich attraktive Einstiegs- und Karrierechancen, beispielsweise bei einer beruflichen Neuorientierung oder nach einer Babypause.

Vertriebspartner werden bundesweit gesucht

Selbst in der Zeit des Lockdowns sind die Unternehmen und ihre meist selbstständigen Vertriebspartner nicht untätig geblieben. Mit zahlreichen Onlineaktivitäten wie etwa virtuellen Verkaufspartys haben sie die Kunden weiter betreut. Der entscheidende Vorteil des Direktvertriebs bleibt allerdings der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch, der nun wieder – selbstverständlich mit Abstand – möglich ist. „Die Branche hat sich als krisenfest und innovativ erwiesen und verzeichnet für 2020 ein neutrales Wachstum. Das ist bemerkenswert, angesichts der starken Einschränkungen während der Krise", schildert BDD-Vorstandsvorsitzender Jochen Acker. Im Jahr 2019 beschäftigten die für die Studie befragten Unternehmen 932.614 Vertriebspartner. Diese Zahl soll bis Ende 2020 auf über 971.000 wachsen – und spätestens 2024 die Millionengrenze überschreiten. „Flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen den Direktvertrieb attraktiv, auch als Zuverdienst zum Familieneinkommen", erklärt Acker weiter. Spaß an der Kommunikation mit Menschen gehöre zu den wenigen Voraussetzungen ebenso wie Begeisterung für das jeweilige Produkt.

Hohe Standards an Qualität und Verlässlichkeit

Das Vertrauen der Kunden ist eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Direktvertrieb. Deshalb verpflichten sich die Verbandsmitglieder zu einem seriösen und fairen Miteinander, sowohl mit den Verbrauchern als auch mit den Vertriebspartnern. Mit dem neuen IHK-Praxistraining „Berater/in im Direktvertrieb", das seit 2020 angeboten wird, sind einheitliche Standards sichergestellt. Mit dem Einstieg in die Branche verbinden sich keine hohen finanziellen Verpflichtungen. BDD-Mitgliedsunternehmen garantieren unter anderem, nicht verkaufte Artikel von den selbstständigen Verkäufern zurückzunehmen. Unter www.direktvertrieb.de gibt es weitere Informationen zu den beruflichen Chancen.

 

Shoppen zu Hause liegt im Trend. Damit verbinden sich attraktive Berufschancen im Direktvertrieb, auch für Neu- und Quereinsteiger.
Foto: djd/Direktvertrieb.de/Getty Images/DGLimages